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Alte Sprachen

Seit seiner Gründung hat das fgb das christliche Gedankengut besonders gepflegt. Mit dem Wandel des Zeitgeistes sind die Lektionenzahlen in Griechisch, Latein und Hebräisch permanent gesunken. Nach dem Wegfall des Hebräischen um die Jahrtausendwende gibt es seit dem Schuljahr 2015/16 auch keine kantonalen Subventionen mehr für Schülerinnen und Schüler, die Griechisch als Schwerpunktfach wählen wollen. Damit kann sich das fgb Griechisch nur noch als Fakultativfach leisten. Wer sich also am fgb ernsthaft mit der älteren abendländischen Tradition (Griechen, Römer, Mittelalter, Humanismus) auseinandersetzen will, wählt seit 2016 Latein als Schwerpunktfach.

Latein

Latein im 21. Jahrhundert

Das Imperium Romanum war wesentlich grösser als die heutige EU. Tausend Jahre römische Herrschaft prägten die Kultur und die Sprache von England bis Algerien, von Spanien bis Syrien. Über Tausend weitere Jahre prägte das Latein das Denken und Reden des christlichen Abendlandes. Es ist logisch, dass das Denken und Reden auch des 21. Jahrhunderts davon geprägt ist, und zwar vor allem in Wortschatz und Denkfiguren. Vieles übernehmen wir von unseren Vorfahren, in einigem grenzen wir uns von ihnen ab.

Latein am Untergymnasium

Das moderne Lehrbuch, das uns in die Sprache und Kultur der lateinisch geprägten Welt einführt, heisst „Lumina nova“, auf Deutsch „Neue Augen“. Mit neuen Augen schauen wir auf eine klar strukturierte Sprache, die in allen romanischen Sprachen, aber nicht wenig auch im Deutschen weiterlebt, mit neuen Augen auf das Leben von Menschen, z.B. in das nächtliche Rom der Kaiserzeit oder auf die Kämpfe um das mythische Troja.

Latein als Pflichtwahlfach

Fremdsprachen lernt man vom dritten Schuljahr an mit dem Ziel, sich mit Vertretern dieser Sprachen zu unterhalten. Latein ist anders. Latein lernt man im Untergymnasium, um mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel über Menschen aus früheren Zeiten zu lernen. Man lernt in zwei Jahren knapp 500 Wörter. Und man kürzt das Lernen ab, indem man die lateinische Grammatik lernt, die verschiedenen Sorten von Substantiven und Verben, die Möglichkeiten, Sätze zu bilden – teils gleich wie im Deutschen, teils ganz anders – oder die verschiedenen Vergangenheitszeiten. Gefordert ist genaues Hinschauen, richtiges Kombinieren und sorgfältiges Übersetzen ins Deutsche. Das kann recht anstrengend werden, aber wir üben uns ja darin und werden jeweils belohnt durch neue Einsichten in frühere Zeiten und – durch den Vergleich mit unserer Zeit – stets auch in uns selbst.

Latein am Gymnasium

Nach zwei Jahren Unterricht beherrscht niemand eine Sprache. Wer mehr und tiefere Einsichten wünscht, bringt die Arbeit im Lehrbuch im zweiten gymnasialen Jahr zu Ende (wichtige Themen sind die Partizipialkonstruktionen, der Konjunktiv, Gerundium und Gerundivum). Auf der Basis von nur gut tausend Wörtern liest man darauf in den berühmtesten Büchern Europas. Man erfährt dabei, wie ein Vierstern-General namens Caesar über seinen Sieg über die Kelten berichtet oder mit welchen Tricks ein Staranwalt namens Cicero zu grossen Erfolgen kommt. Man wird phantastische Ausschnitte aus den mythischen Meisterwerken von Vergil und Ovid im Original lesen und mit kritischem Geist das meistverkaufte Buch der Welt – die Bibel – unter die Lupe nehmen oder über die wunderlichen Legenden des Mittelalters einfach nur staunen und sich fragen, wie vernünftige Erwachsene solche Sachen einst haben ernst nehmen können.

Dank der Übung über die Jahre weiss und kann man am Ende des vierten gymnasialen Jahres noch viel mehr: Man weiss z.B., wie die deutsche Sprache, oder überhaupt, wie Sprache funktioniert oder man schreibt präzise und abwechslungsreiche eigene Texte oder man lernt neue Sprachen schneller oder man versteht die Fachsprachen vieler Wissenschaften wesentlich leichter als ohne Latein. Diese Kenntnisse und Fähigkeiten sind grundsätzlich für jedes Studium äusserst hilfreich. Eine direkte Zeitersparnis ergibt sich in Theologie oder in vielen Geisteswissenschaften.

Schwerpunktfach

Latein gibt es am fgb nicht als Grundlagen-, sondern nur als Schwerpunktfach. In einer kleinen, gut motivierten Gruppe baut man die im Untergymnasium gelegte Basis aus und erreicht mit der Matur die Fähigkeit, mit Hilfsmitteln originale Texte aus über zweitausend Jahren zu übersetzen und erste Fragen zur Interpretation zu beantworten (Grammatik, Stilistik, Rhetorik, Geschichte). Man überblickt die klassische römische Literatur (vor allem das erste vorchristliche und das erste nachchristliche Jahrhundert) und gewinnt durch ausgewählte Zeugnisse ein Bild der Spätantike, des Mittelalters und des Humanismus. Zahlreiche Einblicke auch in die griechische Kultur (Mythos, Philosophie, Architektur) ergeben eine Fülle von Einsichten, die sowohl allen Studien als auch besonders der Selbstfindung Tiefe verleihen.

Latein im Schwerpunktfach: Antike, Mittelalter, Neuzeit

  • Der Hippokratische Eid (um 400 v. Chr.)
  • Cicero (106 - 43): Tusculanen; 1. Catliniarische Rede (veröffentlicht 60 v. Chr.); aus weiteren Reden
  • Caesar (100 - 44): Commentarii de bello Gallico
  • Sallust (86 - 35): Historien (Raubstaat Rom); De coniuratione Catilinae
  • Catull (84 - 54 v. Chr.): Carmina
  • Vergil (70 - 19): Aeneis (Untergang Trojas, Aeneas in der Unterwelt)
  • Horaz (65 - 8 v. Chr.): Oden
  • Livius (59 v. Chr. - 17 n. Chr.): Ab urbe condita (Geschriebenes Recht für Rom)
  • Ovid (43 v. Chr. - 18 n. Chr.): Ars amandi; Metamorphosen (Orpheus und Eurydike)
  • Velleius Paterculus (20 v. Chr. - 30? n. Chr.): Historie (Niederlage des Varius)
  • Seneca (4 v. Chr. - 65 n. Chr.): Epistulae morales ad Lucilium
  • Petron (- 66): Satyricon (Lachende Sklaven beim Essen)
  • Die römisch-katholische Messfeier (ab dem 1. Jh.)
  • Lukas (~ 85): Die Weihnachtsgeschichte
  • Matthäus (~ 85): Confessio Petri (Papsttum)
  • Tacitus (55 - 120): Historien (Vom Glück, Untertane Roms zu sein)
  • Plinius d.J. (61 - 113): Briefe (Griechenland als Lehrerin Roms, Christen)
  • Sueton (75 - 150): Divus Augustus (Augustus ohne Familienglück?)
  • Tertullian (160 - 220), Apologeticum
  • Acta martyrum Scilitanorum (180)
  • Hyginus (~ 200): Fabeln (Ödipus)
  • Cunctos populos (Religionsedikt von Thessalonike von 380)
  • Hieronymus (348 - 420): Vulgata (Apostelgeschichte)
  • Augustin (354 - 430): Confessiones („Tolle lege!“ um 400)
  • Carmina Burana (12./13. Jh.): Ecce gratum
  • Stabat mater (Sequenz aus dem 13. Jh.)
  • Erasmus von Rotterdam (1466 - 1536): Querela pacis; Adagia
  • Las Casas (1474 - 1566): Apologie (Die Indianer sind auch Menschen)
  • Erasumus von Rotterdam (1466 - 1536): Adagia (1500)
  • Lorenzo Valla (1407 - 1457): Elegantiae Latini sermonis (1551)
  • Kindleben, Gaudeamus igitur (1781)

Fakultativfach: Latinum Helveticum

Weil viele schon vom Umtergymnasium her wissen, was Ihnen Latein bringt, bietet das fgb kein lockeres Schnupperlatein an wie für Altgriechisch. Hingegen können Schülerinnen und Schüler mit Leistungsreserven im fakultativen Bereich ihr Latein weiterpflegen und nach sieben, künftig vielleicht auch acht Semestern eine eidgenössische Matur in diesem Fach ablegen, das sogenannte Latinum Helveticum. Weil die Hausaufgaben in den Fakultativfächern höchstens bescheiden ausfallen dürfen, werden sie zum grössten Teil im Unterricht erledigt. Dadurch verringert sich die Anzahl und die Länge der gelesenen Texte, aber das Maturniveau wird dennoch erreicht.

Reise in die Vergangenheit

Weil die Schweiz fast vierhundert Jahre Teil des Imperium Romanum war, gibt es hier auch zahlreiche archäologische Funde (Berner Engehalbinsel, Aventicum, Petinesca, Augusta Raurica, Vindonissa, Martigny), die z.T. schon im Untergymnasium besucht werden. Für die Lateiner ab Quarta führen wir mindestens einmal in ihrer vierjährigen Gymnasialzeit eine – natürlich fakultative – etwa fünftägige Reise nach Italien durch, etwa in die Region Neapel (Neapel mit Archäologischem Nationalmuseum, Paestum, Pompeji) oder nach Rom. Das Schwergewicht liegt dabei auf den antiken Zeugnissen, aber Spuren der späteren Epochen finden sich ja zuhauf daneben und nicht selten unmittelbar darüber.

Griechisch

Nicht nur dank der ungewohnten Schrift ist Griechisch seit je ein faszinierendes gymnasiales Fach gewesen. Die Sprache weicht von der unseren durch ihre Fülle an Formen (es gibt zwischen Aktiv und Passiv ein Medium, es gibt zwischen Singular und Plural einen alten Dual, es gibt neben Indikativ, Imperativ und Konjunktiv einen eigenen Optativ, es gibt zahlreiche Verben mit verschiedenen Stämmen), durch ihre Vorliebe für Partizipien und modal färbende, nicht einheitlich zu übersetzende Wörtchen ab. Die Texte, die sie uns erschliesst, zeugen oft von einem Neubeginn: Die Ilias Homers ist das erste literarische Werk des Abendlandes überhaupt, mit Thales wird die Philosphie geboren, mit Archilochos werden zum ersten Mal persönliche Gefühle in Gedichten ausgedrückt, das Zeitalter des Perikles bringt die Geschichtsschreibung hervor und Tragödien und Komödien, die heute noch gespielt werden, darauf entwickeln sich die Wissenschaften (Medizin, Geografie, Astronomie) und einge Zeit später werden die Schriften des Christentums in Griechisch verfasst.

Griechisch im 21. Jahrhundert

Die beiden Kulturen, die das gesamte Abendland bis heute stark prägen – griechische Antike und Christentum – müssten eigentlich an jedem Gymnasium unterrichtet werden. Sie geben Jugendlichen die Möglichkeit, viel und gründlich über sich selbst und unsere Zeit nachzudenken, und das bei sorgfältiger Lektüre von kurzen, exemplarischen Texten: Eigentlich eine ausgezeichnete Vorbereitung auf die Hochschule, doch dem Kanton Bern fehlt das Geld, um die wenigen Interessierten, Sprachbegabten und Disziplinierten zu fördern.

Griechisch am Untergymnasium

Das Untergymnasium vermittelt so viele Kenntnisse und Fähigkeiten, dass Griechisch hier eigentlich keinen Platz hat. Erste Einblicke in die griechische Welt erfahren unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Pflichtwahlfachs Latein.

Pullout

Im Rahmen unserer Förderprogramms für Schülerinnen und Schüler wird dann und wann von entdeckungsfreudigen Jungen und Mädchen auch Griechisch gewählt.

Griechisch am Gymnasium

Bis sich ein vermögender Sponsor findet (oder bis der Kanton Bern wieder mehr Geld hat), muss auch das fgb auf das Schwerpunktfach Griechisch verzichten. Wer hineinschnuppern will, kann aber immerhin zwei Jahre das Fakultativfach Griechisch besuchen.

Schwerpunktfach

Das Lehrmittel „Kantharos“ ist so vielseitig und gut, dass wir seit dem Ende der 80er Jahre damit arbeiten. Von der ersten Lektion an werden originale Sätze geboten. Es geht los mit den ersten Philosophen, Thales und Anaximander, die nicht mehr mythische Bilder brauchen, um die Welt zu erklären, sondern abstrakte Gedanken. Diese werden mit der Zeit zu zusammenhängenden Philosophien ausgebaut, wovon die folgenden Lektionen zeugen, die Einblicke in die Stoa geben. Der philosophische Schwerpunkt des „Kantharos“ ist dann aber natürlich Platon. Zwei Lektionen führen ein in die Tragödie, den König Ödipus von Sophokles, mitsamt der Metrik, und auch die Historie erscheint mit Herodot und Xenophon prominent. Drei Lektionen widmen sich dem frühen Christentum (Paulus, Evangelien, Clemens Alexandrinus) und sorgen für angeregte Diskussionen.

Parallel zum Lehrbuch und danach würde – bei Wiedereinführung des Schwerpunktfachs – Homer gelesen, Lyrik von Archilochos, Sappho, Ibykos, Anakreon, und die Tragödie (mit Seitenblick auf die Komödie des Aristophanes), Platon (Höhlengleichnis) oder auch das Neue Testament würden vertieft.

Einblick in Texte aus 2800 Jahren

  • Homer (8. Jh. v. Chr.): Ilias, Odyssee
  • Xenophanes (580-490 v. Chr.): Fragmente
  • Anakreon (570-495 v. Chr.): Gedichte
  • Ibykos (560-525 v. Chr.): Gedicht
  • Sophokles (496 - 406 v. Chr.): Antigone, Oidipus Tyrannos
  • Herodot (485 – 425 v. Chr.): Historien
  • Demokrit (460 – 371 v. Chr.): Zitat
  • Lysias (445 – 380 v. Chr.): Reden
  • Xenophon (430 – 355 v. Chr.): Memorabilien; Agesilaos; Anabasis; Apologie, Kyrupädie, Hellenika
  • Platon (428 – 348 v. Chr.): Politeia; 7. Brief; Menon; Protagoras, Gorgias, Apologie, Kriton, Sympo-sion
  • Der Hippokratische Eid (um 400 v. Chr.)
  • Theophrast (371 – 287 v. Chr.): Charaktere
  • Athenaios (~ 200 v. Chr.): Deipnosophisten
  • Paulus (~ 55): 1. Korintherbrief
  • Markusevangelium (~ 65)
  • Matthäusevangelium (~ 85): Vaterunser
  • Dion Chrysostomos (40 – 120) (Eine satirische Rede)
  • Plutarch (45-120): Moralia
  • Pausanias (115-180): Helladu Periegesis
  • Clemens Alexandrinus (150-215): Protreptikos
  • Longos (2. Jh.): Daphnis und Chloe
  • Diogenes Laertios (3. Jh.) (Die ersten Philosophen)
  • Stobaios (5. Jh.) (Die ersten Philosophen, die Stoa)
  • Byzantinisches (400-1453): Orthodoxe Liturgie
  • Neugriechisches (20. Jh.): Lieder
  • Kinderverse
  • Sprichwörter

Fakultativfach

Die Lektionenzahl des Fakultativfachs Griechisch beträgt die Hälfte des Schwerpunktfaches und auch für Hausaufgaben steht nur wenig Zeit zur Verfügung. Man wird also nach zwei Jahren wohl alle griechischen Texte lesen können, aber verstehen wird man nur einen Bruchteil davon. Entsprechend liegt der Schwerpunkt des Faches bei den Interessen der Schülerinnen und Schüler. Das Lehrmittel „Kantharos“, das auch hier verwendet wird, bietet Futter für Philosophen (die gern grübeln), Theologen (die Gott suchen), Historiker (die wissen wollen, wie es war), Archäologen (die gern Trümmer rekonstruieren), Naturwissenschaftler (die die Natur verstehen wollen), Linguisten (die die Sprache lieben), Poeten (die Gedichte und Lieder lieben), Politiker (die vom idealen Staat träumen).

Reise in die Vergangenheit

Griechisch lernen wir im Schulzimmer, die Quellen sind Texte, Bilder, vielleicht einmal ein Film. Wenigstens einmal in der Gymerzeit soll jede und jeder die griechische Antike auch dreidimensional erleben dürfen. Die ein- bis zweiwöchige Reise führt von Athen mindestens nach Delphi, Olympia, Mykene und Epidauros. Besucht werden die Grabungen und die dazu gehörigen Museen. Neben der Antike (von der Mitte des zweiten Jahrtausends bis zum Untergang Roms im 5. Jh.n.Chr.) kommt auch das byzantinische Mittelalter zum Zug, und das moderne Griechenland mit seinen schwierigen (Geldmangel, Verkehrschaos) und angenehmen (Küche, Meer) Seite ist sowieso stets mit von der Partie.

Eingeladen zu dieser fakultativen Exkursion sind alle Altsprachler ab Quarta, also auch – und weil Griechisch am fgb bald nur noch als Fakultativfach weiterlebt – in zunehmendem Mass die Lateiner.




Start auf dem originalen Stadion in Olympia.
Trajanssäule in Rom. Das schönste Beispiel römischer Schriftkunst.
Latein vermittelt stets Kultur
Spielerisch Sprachstrukturen erkennen.
Latein führt zu den Quellen unserer Kultur.
Kunst ist im altsprachlichen Unterricht stets präsent: Bernini, Apollo und Daphne.
Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI
Unterwegs in Pompeji.
Athen, Akropolis, Symbol der klassischen griechischen Kultur.
Griechisch lernen heisst philosophieren.

Griechisch für Ingenieure?

Aus einem Brief eines Ingenieurs:

Auch mich hat die "humanistische" Bildung mit Latein und Griechisch geprägt. Nach dem Studium der Ingenieurwissenschaften (Elektro- und Nachrichtentechnik, heute würde man es Informatik nennen) habe ich mich beruflich ebenfalls den Sprachen verschrieben, und zwar den Programmiersprachen. Dabei waren mir Latein und Griechisch sehr hilfreich. Ich habe mehrere Sprachen, angefangen mit Fortran, massgeblich mitentwickelt und international standardisiert. Und ich war für die Übersetzer dieser Sprachen in Maschinensprachen (das sind die sog. Compiler) bei Siemens verantwortlich, durfte mich mit Syntax, Semantik und Performance intensiv beschäftigen und habe auch neue Architekturen für Sprachübersetzungssysteme entwickelt.

Geniale Technik: der Parthenon auf der Aktropolis.
Delphi, das spirituelle Zentrum der griechischen Welt.
Frühling in Olympia.
Griechisch deckt Hintergründe auf: das Löwentor von Mykene von hinten.
Griechenland ist der Ursprung des Theaters, hier Epidauros.