Newsletter 011 des Vereins Ehemaliger des Freien Gymnasiums Bern

Liebe Ehemalige, in diesem Newsletter verabschiedet sich David Lingg als Rektor von uns Ehemaligen und stellt Ihnen seinen Nachfolger vor. Daneben starten wir das erste Fundraising und berichten über zwei erfolgreiche Events in der Schule.

 

Entschuldigung

Leider haben sich im letzten Newsletter einige Schreibfehler und nicht verknüpfte Links eingeschlichen. Dafür bitten wir Sie um Entschuldigung. Die Verbesserung der "toten" Links ist in Arbeit. Wir freuen uns auch über Ihr Feedback zu unseren Events und Newslettern. Schreiben Sie uns per Mail an sekretariat@alumni.fgb.ch oder per Post an Sekretariat fgb.-Alumni, Wangelenrain 15, 3400 Burgdorf.

 

Einladung zu "fgb. goes Rock" am 9./10.5.2019

Der fgb. fördert nicht nur die grauen Zellen, sondern auch das Musische. Dabei beschreitet er immer wieder neue Wege. An Musicals hat er sich in seiner Vergangenheit noch nicht allzu oft gewagt. Aber wenn er etwas macht, dann richtig. Im Mai wird gerockt! Am 9. und 10. Mai 2019, jeweils ab 19:30 Uhr, lässt der Chor des Freien Gymnasiums Bern die Wände der ehrwüridgen Schule wackeln. Das Motto lautet: "fgb. goes Rock". Haben auch Sie ein Rockerherz? Dann laden wir Sie herzlich ein, zusammen mit dem Ehemaligenverein den Abend zu geniessen. Denn wir sind überzeugt: "We will rock you!"

Wir haben exklusiv für unsere Mitglieder eine ganze Reihe im Mitteltrakt der Aula reservieren lassen - und wir schenken Ihnen 50% des Ticketpreises. Abgerechnet wird am Abend selbst. Schreiben Sie uns bis Sonntag, 5. Mai 2019, ein Mail an sekretariat@alumni.fgb.ch oder einen Brief an an Sekretariat fgb.-Alumni, Wangelenrain 15, 3400 Burgdorf. So profitieren auch Sie von diesem Angebot. Achtung: Die Platzzahl ist beschränkt! Es gilt: "Dr Ender isch dr Gschwinder!"

 

Machen Sie mit: Unterstützung 4.0 - Fundraising trifft Rockklassiker

Ein Hauptzweck des Ehemaligenvereins ist es, Aktivitäten der Schule finanziell zu unterstützten. Dank Ihnen, geschätzte Ehemalige, und Ihren Mitgliederbeiträgen ist dies möglich. Vielen Dank hierfür! Mit Ihrer Hilfe möchten wir unsere Finanzkraft zusätzlich ausbauen, um bei Bedarf ausgewählte Projekte der Schule noch tatkräftiger unterstützen zu können. Wir starten in die "Unterstützungsphase 4.0", die auch für uns noch Neuland ist. Das Zauberwort heisst "Crowdfunding". An der Jahresversammlung werden wir Sie detaillierter über diese digitale Unterstützungsform informieren. Die Veranstaltung "fgb. Goes Rock" ist dabei unser Pilotversuch auf der Crowdfunding-Plattform "lokalhelden.ch".

Die Chöre des Freien Gymnasiums singen Rocksongs aus den letzten 40 Jahren Rockgeschichte. Hits wie "Power Of Love", "Don't Stop Me Now", "Highway To Hell", "Nothing Compares To You" und viele andere wurden für den Schülerchor mit Solisten neu arrangiert. Eine Band von vier Profimusikern begleitet den Chor durch den Abend. Beste Unterhaltung ist garantiert! Die beiden Konzerte finden statt am Donnerstag, 9. Mai 2019, und am Freitag, 10. Mai 2019 statt. Die Veranstaltung beginnt jeweils um 19:30 Uhr.

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung für das Projekt. Auf der Plattform sind Spenden ab 1 Franken möglich. Ab einem Beitrag von 10 Franken gibt es einen Rabatt auf das Eintrittsticket. Alles Weitere erfahren Sie unter https://www.lokalhelden.ch/fgb-goes-rock

 

Ein Wort des Rektors an die Ehemaligen

Liebe Alumni

Wie bereits im letzten Sommer angekündigt, werde ich mich Ende Schuljahr pensionieren lassen. Gerne informiere ich Sie heute über die Nachfolgeregelung:

Der Vorstand des Freien Gymnasiums hat Herrn José Oberson als neuen Rektor gewählt. Herr Oberson (49 Jahre, Lic.phil.hist) hat in Bern nach dem pädagogischen Grundstudium Geografie und Sozialanthropologie studiert und verfügt über das Handelsdiplom. Er wird nach acht Jahren im Auslandeinsatz als Direktor der eidgenössisch anerkannten Schweizer Schule Rom (bis Ende 2018) und als Generaldirektor der Schweizer Schulen in Brasilien (5 Jahre in São Paulo und Curitiba) in die Schweiz zurückkehren. 

Seine vielfältige Berufserfahrung umfasst unter anderem die Leitung der Berufsfachschule für Gesundheitsberufe des BGS in Chur (GR), die Projektleitung im heutigen Staatssekretariat für Bildung Forschung und Innovation (SBFI) für die bilaterale und internationale Bildungs- und Forschungskooperation sowie die Verantwortung für das Pilotprojekt des Bundes für die Einführung der dualen Berufsbildung in Indien. Der Aufbau von Fremdsprachkursangeboten an verschiedenen Gesundheitsinstitutionen, die Entwicklung von didaktischem Grundlagenmaterial für Schulen im Ausland («Präsenz Schweiz») und zahlreiche Lehrtätigkeiten an verschiedenen Unterrichtsstufen an der Volksschule, an Maturitätsschulen sowie an der Universität Bern ergänzen seine früheren Tätigkeiten. José Oberson ist in Bern aufgewachsen, verheiratet und Vater von zwei Kindern im Volksschulalter. Er tritt seine Stelle am 1. August 2019 an.

Ich bin natürlich glücklich, dass eine überzeugende Nachfolgeregelung getroffen wurde. Ebenso sehr freue ich mich auf das nun folgende zweite Quartal des Semesters und auf die Zusammenarbeit mit dem Kollegium für unsere Jugendlichen am «Freigymer». – Auf dass sie stolze Alumni werden! 

Herzliche Grüsse

David Lingg

 

Schulstunde im Freigymer ohne Nachsitzen

Am 21. Januar 2019 trafen sich 13 Ehemalige im Freien Gymnasium, um noch einmal die Schulbank zu drücken. Vor der Wandtafel stand keine Geringere als Maria-Luisa Willener und lud zu einer Geschichtsstunde ein. Dem Ruf waren sogar Ehemalige gefolgt, die in ihrer Schulzeit Frau Willener nicht als Lehrerin hatten. In der Geschichtsstunde diskutierte Frau Willener mit uns mittlerweile allesamt erwachsenen Schülerinnen und Schülern über die Entwicklung des Urmenschen bis zu dessen aufrechtem Gang. Wir erfuhren, wie viel sich zum Positiven änderte, seit unsere Vorfahren sich nicht mehr auf allen Vieren fortbewegen.

Umrundet wurde der Anlass von einer Führung durch das Schulhaus mit Rektor David Lingg. Die Ehemaligen durften wünschen, welche Zimmer und Räume sie besichtigen wollten. Das Chemielabor stand ebenso auf dem Programm wie das Lehrerzimmer – dessen Dimensionen vielen nicht bewusst war; sie hatten in ihrer «Aktivzeit» nur wenige Quadratmeter davon gesehen. Zum Schluss fanden sich alle zu einem Apéro in der Mensa ein.

Nachsitzen musste niemand – obschon wohl jeder gerne nachgesessen wäre.

Zudem lässt Maria-Luisa Willener Ihren «Kinderchen» noch Folgendes ausrichten:

Der Abend mit meinen ehemaligen Schülern war für mich beglückend. Wie tut es doch gut zu sehen, dass aus den Buben und Mädchen, eben den «Kinderchen» Männer und Frauen geworden sind, die ihren Weg gefunden haben oder daran sind, ihn aufzubauen. Besonders schön ist es natürlich, wenn es ihnen gut geht. So wurden denn die Gespräche mit den Anwesenden beim Apéro für mich sehr interessant und ich hoffe, auch weiterhin Ehemaligen zu begegnen, sei es «irgendwo» oder bei einer Veranstaltung der Ehemaligen! - Grazie mille.

 

Spürnasen auf dem Vormarsch am 1. März 2019

Am 1. März 2019 lud der Ehemaligenverein seine Mitglieder quasi zu einem «Mörderdinner» ein. In der Mensa stärkte sich die kleine, aber feine Gruppe an Teilnehmern bei einem Apéro, bevor sie sich ins Krimi-Erlebnis stürzte. Zwei Teilnehmer durften sich über die gewonnenen Gratiskarten freuen. Und es zeigte sich einmal mehr, wie der Freigymer Generationen verbinden kann: Es fand ein angeregter Austausch bei gutem Wein und einer kalten Platte statt – und zwar zwischen Ehemaligen mit Maturjahrgang 1957 und 2015. Erstere fanden, sie könnten ja locker die Grosseltern der Letzteren sein. Doch auch wenn uns einige Lebensjahre voneinander trennen: Es gibt immer wieder Anknüpfungspunkte für anregende Gespräche. Nicht zuletzt auch über die Schule, die ein Teil unserer gemeinsamen Vergangenheit ist.

Die Vergangenheit war es auch, die die Schauspieler im anschliessenden Theaterstück «Der echte Inspektor Hund» (von Tom Stoppard) einholte: Wer kannte wen von früher? Wer hätte ein Mordmotiv? Warum treffen genau diese Personen aufeinander? Das Stück hat einen klassischen «Whodunit»-Plot, bei dem das Publikum bis am Schluss nicht weiss, wer der Mörder ist. Die Location könnte anregender nicht sein: Ein abgelegenes Herrenhaus irgendwo in einem Moor, das wegen eines Sturmes von der Aussenwelt abgeschnitten ist. Schillernde Figuren, die gemeinsam bei Tee und Kartenspiel ausharren müssen – und sich gegenseitig nicht über den Weg trauen. Zwei Theaterkritiker schauen sich das Stück an, sind aber mehr mit sich selber als mit ihrer Arbeit beschäftigt. Plötzlich sind sie mittendrin im Geschehen. Die Leiche liegt schon zu Beginn unter dem Sofa, wird aber erst später entdeckt. Und es soll nicht die letzte sein...

Wie sagte schon Ambrose Gwinnett Bierce, besser bekannt als Bitter Pierce, ein US-amerikanischer Journalist und Satiriker? «Ermorden: eine leere Stelle schaffen, ohne einen Nachfolger zu benennen.» Als sich der Vorhang schloss, fühlten sich die Zuschauerinnen und Zuschauer allerdings alles andere als leer – und honorierten die Darbietung mit tosendem Applaus.

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